Schmuck
Bereits aus den Anfängen der Menschheit ist uns Schmuck bekannt. Es gibt keinen Kulturkreis, dem Schmuck völlig fremd wäre. Ob primitiver Stamm oder Hochkultur, ihnen allen ist Schmuck ein Begriff.
In der westlichen Welt ist Schmuck heutzutage in erster Linie ein Begleiter der Mode oder wird in gut betuchten Kreisen gerne als Statussymbol gebraucht. Als modisches Accessoire nimmt es den Trend der jeweiligen Zeit auf. So lag zum Beispiel in den 1970er Jahren Kunststoffschmuck im Trend. Egal ob Uhren, Ohrringe, Armreifen oder Halsketten - Hauptsache Kunststoff in grellen Farben. Auch in den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war der sogenannte Modeschmuck, also Schmuck aus eher preiswerten Materialien und nicht aus Edelmetallen wie Gold oder Platin, sehr populär.
Einem Schmuckstück wird nicht selten eine besondere persönliche Bedeutung beigemessen. Eine Kette, die einst ein Taufgeschenk war, eine Armbanduhr, die man zur Konfirmation geschenkt bekam oder der Freundschaftsring der ersten großen Liebe - dies alles sind Schmuckstücke, die einen besonderen ideellen Wert für den Besitzer haben. Schmuck kann jedoch auch als Statussymbol oder gar Wertanlage Verwendung finden. Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, wenn ein edles Schmuckstück den Wert eines Sportwagens hat.
Nur wenige Konsumgüter verfügen über eine derartige Bandbreite wie Schmuck. Es gibt nicht nur unzählige unterschiedliche Schmuck-Kategorien, wie Armbanduhren, Ohrringe, Armreifen, Halsketten, Ringe etc. Auch die Vielfalt innerhalb der Kategorien ist nahezu unerschöpflich. Und das ist auch gut so. Denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, sich zu schmücken. Schmuck spiegelt immer auch die Zeit wieder aus der er stammt. Gleichzeitig ist er beständig und wird gewiss immer Wegbegleiter des Menschen bleiben - egal zu welcher Zeit.
